08.07.- 23.07.2011 Sommerurlaub in den Marken/ Italien
unser Quartier - San Cristoforo in Gabicce Monte
... und gleich "um die Ecke" die Badebucht Baia di Vallugola
ein überschaubarer, nicht so überlaufener Strand, mit Marina und drei Restarants von einfach bis nobel
Yachthafen in der Abenddämmerung Lesestunde am Strand
Sonnenuntergang mit Blick auf die Mole des Yachtafens
Blick von unserem Haus auf Olivenhaine auf dem Hügel gegenüber die Burganlage Gradara
Gradara - eine der größten und auch schönsten Festungsanlagen Italiens
Aufgang zur Befestigungsanlage mit seiner 800 m langen Umfassungsmauer
links: La Rocca, die eigentliche Festung rechts: Maueridylle
... innerhalb der Befestigungsmauern
und so sieht es von außen aus
Mittelalterfest - Motto Gradara 1445
links: nicht Jedermann wird Einlass gewährt ! rechts: wer aber reinkommt wird freundlich empfangen
links: die Buchbinder und Buchhändlerzunft rechts: beim vergnüglichem Spiele
Allerley Kriegsknechte und Mägdelein in Zelten, Schänken ...
entlang der Stadtmauer Handelsvolk und Patricias "vier Freunde"
holde Mägdelein bereiten Speis und Trunk
Spieleute sorgen für Kurzweil und Handwerker betreiben Töpferey
atemberaubende Akrobatik von "Circateatro" zu Trommel- und Paukenrhytmen
... die Mädels haben die Röcke ordentlich fliegen lassen
und noch mehr Musik von Compagnia La Giostra
spätnachtens Ritter und Landsknechte in den Mauern der Stadt
Blick durch das Stadttor Richtung Meer
links: die "Sfera Grande" - Moderne an der Strandpromenade rechts: die die Piazza del Popolo
links: Teatro Rossini und rechts: Innenhof vom Conservatorio ( von überallher klingt Opernmusik ! ) - hier huldigt man dem berühmten Sohn der Stadt Gioaccino Rossini
Fano - alte Römische Hafenstadt
Drittgrößte Stadt der Marken - römisch "Fanum Fortuna" benannt nach dem Fortunatempel, den man 207 v.Chr. nach dem Sieg über den Karthager Hasdrubal ( Bruder Hannibals ). Da die Stadt im 6. Jh. durch die Goten zerstört wurde, gibt es wenig römische Relikte
links: Marktplatz mit Fortunabrunnen rechts: Loggia di San Michele ( ehem. Waisenhaus 1495 )
links: noch aus römischer Zeit Arco di Augusto ( 9 n.Chr. ) rechts: der Imperator höchstselbst Statue des Augustus
links: die Festung Rocca Malatestiana rechts: Vorbereitung zu den Römerfestspielen mit Wagenrennen
alles hübsch in Reih und Glied
nachfolgende Orte haben wir auf einer Tour durch das Land besucht
Jesi - dieser heutzutage verschlafene Ort hat deutsche Geschichte gemacht !
Am 26. Dezember 1194 gebar Konstanze Gattin von Heinrich den VI ( Enkel von Barbarossa ) mit 42 ! Jahren den Thronfolger Friedrich II von Hohenstaufen. Da Konstanze für ihre Zeit als Hochbetagt galt, zweifelte man, dass sie noch einen Thronfolger zu Welt bringt. Um jeden Zweifel auszuräumen, fand die Geburt "öffentlich" auf dem Marktplatz statt !
links: Friedrich II in Bronze rechts: Stele an der Stelle, wo das Zelt stand
Bummel durch den Ort - idyllische Innenhöfe, Denkmal für einen Sohn der Stadt ( Komponist Pergolesi )
Ostra
witzig die Oldtimer bei einem Zwischenstopp
Corrinaldo
in den engen Gassen hoch über der markischen Hügellandschaft
Mondavio
die mächtige Burganlage umschließt fast die ganze Stadt ....
... und bietet eine ideale Kulisse für Konzerte. Wir haben uns hier ein Konzert von Angelo Branduardi angesehen
Gola di Furlo
der Fluss Candigliano hat sich durch die Kalkfelsen Monte Pietralata und Monte Paganuccio ( ca. 900 m hoch ) gefressen und eine spektakuläre Schlucht geschaffen. Entlang des Flusses verläuft die römische Strasse Via Flaminia ( Rom - Fano ).
Eingang der Schlucht vom Innenland her gesehen
Ausgang der Schlucht - schön das türkisfarbene Wasser
Tunnel an der Via Flamminia, den die römischen Legionen des Vespasian 76 n. Chr. in den Kalkstein gehauen haben.
Urbania
Die kleine Stadt an der Schleife des Flusses Metauro ist ein Kleinod.
links: auf dem Weg zu der Sehenswürdigkeit rechts: Palazzo Ducale der Familie Montefeltro ...
... ein imposantes Gebäude; und doch die "Testversion" ( später mehr )
in den idyllischen Gassen von Urbania
Urbino - Die Stadt ist Weltkulturerbe
und hier sieht man warum. Eigentlich ist es eine von Frederico Montefeltro erschaffene gigantische Palastanlage ...
... immens groß
... und bis in letzte Detail durchdacht
Frederico wollte die ideale Stadt erschaffen, wie auf dem Gemälde (ohne Menschen ??!)
trotzdem - eines schöne Anlage von reisigem Ausmaß
der Dom und Domplatz
Denkmal für den berühmtesten Sohn der Stadt - Raffael
Ausflug nach San MarinoS , der ältesten bestehenden Republik der Welt
in schwindelerregender Höhe krönen den Kleinstaat drei Türme auf dem Grat des Monte Titano
von hier hat man eine Aussicht auf die nahe Adria ...
... und auf die Appeninen
links: Abstieg zur Stadt rechts: Basilica del Santo
die Piazza della Liberta mit dem hl. Marinus und dem Pallazo del Governo